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Geführte - Touren für Reisemobil und Wohnwagen
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geführte Wohnmobiltouren
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Touristik & Caravaning International Leipzig
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Pressebericht über CARAVAN-KROKOR-COTTBUS | hier |
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Bilder
Tour 1
1. Tour 03.05.2008 - 17.05.2008 2. Tour 22.05.2008 - 04.06.2008
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Herbst-Tour 2007 28.9. – 01.10.2007 nach Weimar |
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Mai 2007 geführte Tour 1 : Baltikum in PDF 0,7 MB und 1,7 MB |
Reiseanmeldung und Preise finden Sie hier in PDF 47 KB |
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Reiseanmeldung und Preise finden Sie hier in PDF 47 KB |
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Ausgebucht |
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Touristik & Caravaning International in Leipzig 22.-26.11.2006wir sind dabei
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Herbst - Tour 2006 22.09. - 25.09.2006 weitere Infos hier
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Tour 2: Baltikum Vilnius ( Litauen ) - Riga ( Lettland ) - Tallinn ( Estland ) - Kurischen Nehrung 27.05. - 12.06.2006
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zu den Infos geht es hier Preis: für 2 Personen mit eigenem Reisemobil oder Wohnwagen 790,-€
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geführte Wohnmobiltour Tour 1: Baltikum Vilnius ( Litauen ) - Riga ( Lettland ) - Tallinn ( Estland ) - Kurischen Nehrung 06.05. - 22.05.2006
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zu den Infos geht es hier Preis: für 2 Personen mit eigenem Reisemobil oder Wohnwagen 790,-€
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Cottbuser
Reisemarkt mit Informationen über Tallin und Baltikum-Tour 2006 |
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Baltische - Schlachteplatte November 2005 10,- pro Person
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Herbst - Tour 2005 durch die Oberlausitz 65,- pro Person 23.09. - 26.09.2005
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geführte Wohnmobiltour
Kroatien im Herbst 2005
280,-
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geführte Wohnmobiltour Baltikum - Litauen - Riga im Mai 2005 250,- pro Person
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geführte Wohnmobiltour Masuren Mai 2004
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Herbst 2003
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geführte Wohnmobiltour Masuren 2003 |
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geführte Wohnmobiltour |
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geführte Wohnmobiltour
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Geführte - Tour 2000
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Baltikum Litauen Lettland Estland Polen Tschechei Ungarn Rumänien Romania Kroatien Croatien
Das Baltikum ist ein Gebiet in Nordosteuropa an der Ostsee auf den Gebieten der Länder Estland, Lettland und Litauen (die Baltischen Staaten) sowie der Region um Kaliningrad (Königsberg), dem früheren Ostpreußen. Es ist benannt nach den Völkern der Balten, die innerhalb der indogermanischen Sprachfamilie eine eigene Sprachgruppe bilden. Aus historischer Sicht sind dies
Im allgemeinen Sprachgebrauch wird auch Estland hinzugerechnet, obwohl die Esten und die Liven im nördlichen Lettland nicht zur Sprachgruppe der Balten, sondern zur Finno-Ugrischen Sprachgruppe gehören.
Inhaltsverzeichnis[Verbergen] |
Es herrscht eine waldreiche, von Dünen und Moränen geprägte Landschaft vor. Die höchste Erhebung des Baltikums ist mit 318 Metern der Suur Munamägi in Estland. Wichtige Städte des Baltikums sind Riga, Tallinn, Vilnius, Kaunas, Klaipėda, Liepāja und Tartu. Außerhalb der städtischen Agglomerationen sind die Länder nur dünn besiedelt. Neben dem Baltikum sind Russland, Finnland, Schweden, Dänemark, Deutschland und Polen Ostseeanrainer.
Archäologische Funde weisen Besiedlung nach der letzten Eiszeit um 11000 v. Chr. durch Angehörige des Hamburger Kulturkreises (Variante der französischen Magdalenien-Kultur) und der südeuropäischen Swidry-Kultur nach. Ab etwa 2500 v. Chr. erfolgt eine Besiedlung durch Indoeuropäer, die sich mit der vorhandenen Bevölkerung vermischen. Daraus entstehen die Balten. Um 500 v. Chr. gibt es Beutezüge der Skythen und Einfluss der Latène-Kultur. Zwischen 200 v. Chr. und 500 n. Chr. expandieren Germanen bis an die Weichsel und dringen Slawen und Goten in baltische Gebiete. Es gibt Bernsteinhandel mit Rom und Griechenland. Zur Zeit der Völkerwanderung zwischen 500 und 800 n. Chr. drängen verstärkt Slawen ins Baltikum. Aus Schweden kommen Wikinger auch ins Samland und ins Memelland. Nach anfänglichen Feindseligkeiten entwickelt sich ein schwungvoller Handel, während in südlichen baltischen Gebieten Kämpfe mit den Ordensrittern ausgefochten werden. Im Ort Ruß im Memeldelta finden die Wikinger einen sicheren Hafen, von dem aus sie über die Flusswege weiter nach Osten vordringen. Eine linguistische Meinung sagt, dass die Wikinger Rus sowie das Volk der Russen ihren Namen vom memelländischen Ort Ruß erhalten und weitergetragen haben.
Im Hochmittelalter nach dem Ende der Kreuzzüge geriet das Baltikum teilweise unter die Herrschaft des Deutschen Ordens und zeitweise auch anderer Länder.
Im nördlichen und südlichen Teil des Baltikums (deutsche und schwedische Gebiete) wurde im 16. Jahrhundert die Reformation eingeführt, Litauen, das mit Polen eine Union bildete, blieb katholisch. Viele der baltischen Hafenstädte sind alte Hansestädte und kulturell stark von Dänemark, Deutschland oder Schweden beeinflusst.
Im 18. Jahrhundert geriet das östliche Baltikum unter die Herrschaft des russischen Zarenreichs und blieb dort bis zum Ersten Weltkrieg. Mit der Aufhebung der faktischen Leibeigenschaft 1807 begann eine Abwanderung der Westbalten in die Industriegebiete Schlesien und Ruhrgebiet sowie in große westliche Städte und nach Übersee.
1918 entstanden, infolge des auf Druck des Deutschen Reiches und seiner Verbündeten mit der Sowjetunion geschlossenen Friedensvertrages von Brest-Litowsk, die unabhängigen Republiken Lettland und Litauen. Teile Litauens wurden damals allerdings von Polen annektiert. Maßgeblich beteiligt an der Befreiung des Baltikums von Sowjetischer Herrschaft waren auch die Deutschen Freikorps, die nach dem Ersten Weltkrieg auf dem Boden des Baltikums kämpften.
Im Deutsch-sowjetischen Nichtangriffspakt von 1939 wurden die baltischen Staaten als sowjetische Interessensphäre bezeichnet. Gedeckt durch diesen Pakt marschierte die Rote Armee 1940 in Litauen, Estland und Lettland ein. Angesichts der Sowjet-Besatzung stimmten die neugewählten Parlamente der baltischen Staaten der Eingliederung in die Sowjetunion gezwungenermaßen zu. Daher sind die baltischen Annexionen im Zusammenhang mit der großen Westerweiterung der Sowjetunion im ersten Jahr des Zweiten Weltkrieges zu sehen.
Zehn Monate Vormarsch der Roten Armee, von September 1939 bis Juli 1940, aus aktuellen Quellen zusammengestellt:
Im weiteren Verlauf des Zweiten Weltkrieges wurde das Gebiet von Truppen der deutschen Wehrmacht besetzt. Es gab tausende Freiwillige, die sich für den Dienst in Divisionen der Waffen-SS meldeten. Ein anderer Teil der Bevölkerung kämpfte auf Seiten der Roten Armee gegen die deutsche Besatzung.
1944 wurden die drei baltischen Republiken schließlich erneut von der Sowjetarmee besetzt und nun definitiv der Sowjetunion einverleibt. Viele Balten flüchteten nach Westen und Übersee.
Nach dem Krieg wurden baltische Kommunisten aus der Sowjetunion an die Machtpositionen gesetzt. Kollaborateure mit den Deutschen sowie Gegner der Sowjet-Besatzung wurden durch Liquidation, Umsiedlung und Gefängnis GULAG bestraft. Eine massive baltische Widerstandsbewegung von Partisanen versuchte noch Jahre nach Kriegsende die Besatzungsmacht durch Unruhen zu destabilisieren. Sie suchten Schutz in den Wäldern, weshalb sie sich als Waldbrüder bezeichneten, wurden aber letztlich vom KGB unterwandert und ausgeschaltet.
Die Baltischen Bevölkerungen erlebten innerhalb weniger Jahre ab 1940 drei aufeinander folgende gewaltige Liquidations- und Deportationswellen:
In den 50er-Jahren befanden sich rund 10% der erwachsenen, männlichen Bevölkerung des Baltikums entweder in den Lagern des GULAG oder in der Verbannung in der Sowjetunion.[1]
Von 1944 bis 1990 gehörten Lettland, Estland und Litauen zur Sowjetunion. In dieser Zeit wurden diese Länder, größtenteils gegen den Willen der Bevölkerung, in das sowjetische System integriert. Diese Zeit war gekennzeichnet von einer Ansiedlungspolitik der Sowjetunion, welche die angestammten Bevölkerungen zu Minderheiten im eigenen Land machen sollte.
Litauisch, Lettisch und Estnisch hatten in dieser Zeit den Status von Amtssprachen. Es gab Kindergärten und Schulen in den lokalen Sprachen. Auch Printmedien, Radio und später Fernsehen wurden muttersprachlich angeboten.
Am 23. August 1989 bilden zwei Millionen Menschen die Baltische Kette, eine Menschenkette über eine Länge von 600 Kilometer von Tallinn über Riga nach Vilnius, um für die Unabhängigkeit der baltischen Staaten zu demonstrieren.
Insbesondere in Estland stellte die Singende Revolution einen starken Beitrag zur Unabhängigkeit dar. Im Frühjahr 1990 erklärten die baltischen Staaten ihre Unabhängigkeit und deklarierten die Erneuerung der Vorkriegsverfassungen. Am 13. Januar 1991 gingen die promoskauischen und prokommunistischen politischen Kräfte zum Angriff über. Mit brutaler Gewalt wurde versucht, die rechtmäßig gewählte Macht zu stürzen. Die Ausführung der Moskauer Pläne wurde durch den vom Volk organisierten gewaltlosen Widerstand vereitelt, der in die Geschichte als „Barrikaden-Tage“ eingegangen ist. Am Vilniusser Blutsonntag wurden beim Sturm des litauischen Fernsehturms in Vilnius 14 unbewaffnete und gewaltfreie Litauer ermordet und über 1.000 verletzt.
Die Regierungen in Estland und Lettland verfolgten nach der Wiedererlangung der Unabhängigkeit bis Mitte der neunziger Jahre eine restriktive Politik gegenüber den ethnischen Minderheiten im Land, die unter starker Kritik verschiedener Nichtregierungsorganisationen stand. Vorherrschendes Ziel der beiden Länder nach der 50 Jahre währenden Besatzung bestand im Schutz der eigenen Kultur und Sprache. Anders gestaltete sich die Situation in Litauen, wo der Anteil der Titularnation höher und stabiler war und keine „gefühlte Bedrohung“ der Nation vorherrschte. Die dortige Regierung verfolgte von Anfang an einen inklusiven Ansatz in der Integrationspolitik. In Estland erfolgte der Wandel zu einer umfassenden Strategie gegenüber den ethnischen Minderheiten ab Ende der neunziger Jahre. Die Regierung in Tallinn verabschiedete 2000 das Staatsprogramm zur Integration. Die lettische Staatsführung änderte ihre Politik einige Monate später. Im Gegensatz zu Estland ist ihr Konzept nicht speziell auf andere Nationalitäten ausgerichtet, sondern schließt alle Mitglieder der Gesellschaft ein, um soziale und regionale Unterschiede auszugleichen.
Am 1. Mai 2004 traten die baltischen Staaten der NATO und der EU bei. Für das Kaliningrader Gebiet und die Sonderwirtschaftszone Jantar im ehemals nördlichen Ostpreußen, das zu Lande von der EU angehörenden Gebieten eingeschlossen ist, sind besondere Regelungen im Gespräch.
Die baltischen Sprachen haben große Ähnlichkeit mit Latein und Sanskrit:
(Gott gab Zähne; Gott wird Brot geben)
In Litauen und Lettland werden mit litauisch und lettisch zwei indoeuropäische Sprachen gesprochen, die der Sprachgruppe der baltischen Sprachen angehören. In Estland mit estnisch hingegen eine dem Finnischen verwandte Sprache, die zu den finno-ugrischen Sprachen gehört. Im früheren Ostpreußen einschließlich des kurisch-lettisch geprägten Memellands wurde bis 1945 vorwiegend deutsch gesprochen. Im nördlichen Ostpreußen gebrauchte man eine Mischsprache aus prußisch, kurisch, zemaitisch und litauisch (preußisch-litauischer Dialekt). Niederdeutsch wurde hier ebenso wie im südlichen Ostpreußen beherrscht. Seit der vollständigen Vertreibung der deutschsprachigen Bewohner wird im südlichen Teil Ostpreußens polnisch, im nördlichen Teil, dem heutigen Oblast Kaliningrad, russisch, und im früheren Memelland litauisch gesprochen.
Russen sind seit dem 9. Jahrhundert als Minderheit im östlichen Teil des Baltikums ansässig, und als Ergebnis der Zugehörigkeit des Baltikums zum Russischen Reich vom Anfang des 18. Jahrhunderts bis zum Ersten Weltkrieg und zur Sowjetunion vom Zweiten Weltkrieg bis 1990 sind rund 25 Prozent der Bevölkerung in Estland, 28 Prozent in Lettland und 6 Prozent in Litauen russischsprachig. Zudem gibt es im Südosten Litauens eine polnischsprachige Minderheit. Als Kuriosum erwähnenswert ist, dass die internationale Sprache Esperanto im 19. Jahrhundert insbesondere im Baltikum (insbesondere im litauischen Kaunas) wie auch im nahen Polen (insbesondere in Białystok und Warschau) geprägt wurde.
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Rumänien (rumänisch România) ist eine Republik in Europa, die von der Pannonischen Tiefebene bis zum Schwarzen Meer reicht. Der Name Romania war im Latein der Spätantike eine verbreitete Kurzbezeichnung für das Römische Reich. Rumänien grenzt (von Süden im Uhrzeigersinn) an Bulgarien, Serbien, Ungarn, Ukraine und Moldawien. Rumänien ist unter anderem Mitglied der Vereinten Nationen, der NATO, der OSZE und der Europäischen Union.
Rumänien hat eine Fläche von 238.391 km². Es liegt in der Übergangszone zwischen Mittel-, Süd- und Osteuropa und grenzt im Süden an Bulgarien, im Westen an Serbien und Ungarn, im Norden an die Ukraine, sowie im Osten an Moldawien und das Schwarze Meer. Rumäniens Landschaft wird etwa zu je einem Drittel von Gebirge, Hochland und Ebene eingenommen. Der prägende Gebirgszug sind die Karpaten, welche die drei historischen Regionen Moldau, Walachei und Siebenbürgen voneinander trennen. Höchster Punkt Rumäniens ist der Moldoveanu mit 2.544 m.
Das geografische Zentrum Rumäniens ist das Siebenbürgische Hochland (Transsilvanien), das im Westen vom Apuseni-Gebirge und ansonsten vom Karpatenbogen umschlossen wird. Die Ostkarpaten stellen die Grenzen zum Moldauer Hochland dar, das im Nordosten Rumäniens liegt. Die Südkarpaten wiederum trennen Siebenbürgen von der Walachischen Tiefebene, die einen wesentlichen Teil der südrumänischen Region Walachei ausmacht. Diese lässt sich in die östliche Kleine Walachei (Oltenien) und das westliche Große Walachei (Muntenien) unterteilen. Im Westen Rumäniens grenzen die Karpatenausläufer an die Pannonische Tiefebene. Hier befinden sich die historischen Regionen Banat (Südwesten), Kreischgebiet (Westen) und Maramures (Nordwesten). Des Weiteren liegt im Norden Rumäniens die Bukowina. Im Osten des Landes grenzt die Dobrudscha ans Schwarze Meer.
Der bedeutendste Fluss Rumäniens ist die Donau, die über 1.075 km durch oder an Rumänien entlang fließt. Sie bildet die rumänische Südgrenze und mündet im Donaudelta ins Schwarze Meer. Die übrigen wichtigen Flüsse des Landes gehören zum Einzugsgebiet der Donau. Die Theiß grenzt Rumänien zum Teil nach Norden ab, der Pruth nach Nordosten. Der Sereth fließt durch den rumänischen Teil Moldaus, der Olt durch die Walachei, der Mureş durch Siebenbürgen.
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Polen (amtlich auf polnisch Rzeczpospolita Polska) ist ein Staat in Mitteleuropa. Das Land grenzt im Norden an die russische Exklave Kaliningrad (210 km) und an Litauen (103 km), im Osten an Weißrussland (416 km) und die Ukraine (529 km), im Süden an die Slowakei (539 km) und Tschechien (790 km) sowie im Westen an Deutschland (467 km). Des Weiteren hat das Land eine 528 km lange Ostseeküste. Insgesamt sind Polens Grenzen 3.582 km lang. Die längste Nord-Süd-Ausdehnung beträgt 649 km, die längste Ost-West-Ausdehnung 689 km.[3]
Polen ist Mitgliedstaat der Europäischen Union seit dem 1. Mai 2004 (siehe EU-Erweiterung 2004).
Der Name Polen kommt vom westslawischen Stamm der Polanen (pln. Polanie, vom Wortstamm pol=Feld), die sich im 5. Jahrhundert im Gebiet der heutigen Wojewodschaft Großpolen um Posen (pln. Poznań) und Gniezno, zwischen den Flüssen Oder und Weichsel, niederließen.
Das Gebiet Polens besteht aus fünf geografischen Räumen. Im Nordwesten befindet sich die von der Pommerschen bis zur Danziger Bucht reichende Ostseeküste, die durch zahlreiche Nehrungen, Binnengewässer und Dünen gekennzeichnet ist. Die weitgehend gerade verlaufende Küstenlinie wird durch das Stettiner und das Frische Haff sowie die Pucker Bucht unterbrochen. Im Norden und dem Zentrum schließt sich das von der Eiszeit geformte Tiefland der mitteleuropäischen Ebene an, in dem vier große Seenplatten (Masurische Seenplatte, Kaschubische Seenplatte, Pommersche Seenplatte und Großpolnische Seenplatte) liegen, deren zahlreiche Gewässer in die hügelige Moränenlandschaft des Baltischen Landrückens eingebettet sind (vgl. Kaschubische Schweiz). Südlich des Tieflandes liegen die durch die Urstromtäler der großen Flüsse geprägten Landschaften Schlesiens und Masowiens. Insbesondere die Lubliner Region an der mittleren Weichsel mit ihren Lößböden ist stark durch Hohlwege gekennzeichnet. Südlich davon befinden sich die polnischen Mittelgebirge, des Krakauer-Tschenstochauer Jura, das Heiligkreuzgebirge, die Beskiden, die Waldkarpaten und die Sudeten. Die höchste Erhebung, die Hohe Tatra, ist ein geologisch sehr vielseitiges Hochgebirge.
Siehe auch: Großpolen, Ermland-Masuren, Pommern (Hinterpommern und Pommerellen), Kleinpolen, Podlasien
Die längsten Flüsse sind die Weichsel (pln. Wisła) mit 1.047 km, der Grenzfluss Oder (pln. Odra) mit 854 km, die Warthe (pln. Warta) mit 808 km und der Bug mit 772 km. Der Bug verläuft entlang der polnischen Ostgrenze. Die Weichsel und die Oder münden wie zahlreiche kleinere Flüsse in Pommern in die Ostsee. Die Alle (pln. Łyna) und die Angerapp (pln. Węgorapa) fließen über den Pregel und die Hańcza über die Memel in die Ostsee. Daneben entwässern einige kleinere Flüsse, wie die Iser in den Sudeten, über die Elbe in die Nordsee. Die Arwa aus den Beskiden fließt über die Waag und die Donau (pln. Dunaj) genauso wie einige kleinere Flüsse aus den Waldkarpaten über den Dnister ins Schwarze Meer.
Die polnischen Flüsse wurden schon sehr früh zur Schifffahrt genutzt. Bereits die Wikinger befuhren mit ihren Langschiffen während ihrer Raubzüge durch Europa die Weichsel und die Oder. Im Mittelalter und der Neuzeit, als Polen-Litauen die Kornkammer Europas war, gewann die Verschiffung von Agrarprodukten auf der Weichsel Richtung Danzig (pln. Gdańsk) und weiter nach Westeuropa eine sehr große Bedeutung, wovon noch viele Renaissance- und Barockspeicher in den Städten entlang des Flusses zeugen.
Für eine Übersicht über die wichtigsten Flüsse siehe die Kategorie:Fluss in Polen.
Die geologische Struktur Polens wird geprägt durch die Plattenkollision der Kontinente Afrika und Europa während der letzten Jahrmillionen einerseits sowie durch die Vergletscherung von Skandinavien während der Eiszeiten andererseits. Beide Prozesse formten die Karpaten und die Sudeten. Die Moränenlandschaft Nordpolens weist zumeist Sand- und Lehmböden auf, während die südlicheren Urstromtäler oft Lößböden aufweisen. Der Jura, die Pieninen und die Westliche Tatra bestehen aus Kalkstein, während die Hohe Tatra, die Beskiden und das Riesengebirge sich zum großen Teil aus Granit und Basalten zusammensetzen. Das Heiligkreuzgebirge ist eines der ältesten Gebirge der Erde.
Polen hat 21 Berge mit über 2.000 m Höhe, die sich alle in der Tatra befinden. Die Tatra, auf polnischem Gebiet aus Hoher und Westlicher Tatra bestehend, stellt die höchste Bergkette Polens sowie der gesamten Karpaten dar. Mit 2.499 m sind die Rysy mit dem Meerauge (pln. Morskie Oko), einem Bergsee, der höchste Gipfel. Die zweithöchste Gebirgskette in Polen sind die Beskiden mit der Babia Góra (1.725 m) als höchstem Gipfel. Gefolgt werden sie vom Riesengebirge, dessen Schneekoppe (pln. Śnieżka) mit 1.602 m die höchste Erhebung der Sudeten darstellt. Zu den schönsten Bergen Polens gehören die Waldkarpaten im äußersten Südosten des Landes, deren höchster die in der Polonina gelegene Tarnica mit etwa 1.300 m ist. Unter Touristen sind zudem die Niederen Beskiden (etwa 1.000 m), die Gorce (ca. 1.300 m), und die Pieniny (etwa 1.000 m) bekannt, die jeweils durch einen Nationalpark geschützt sind.
Der mit 2 m unter Normalnull am tiefsten gelegene Punkt Polens befindet sich bei Raczki Elbląskie in der Nähe von Elbing (pln. Elbląg) im Weichseldelta.
Eine Liste der wichtigsten Gebirgszüge befindet sich in der Kategorie:Gebirge in Polen.
Polen gehört mit fast 10.000 geschlossenen Gewässern, deren Fläche einen Hektar überschreitet, zu den seenreichsten Ländern der Welt. In Europa weist nur Finnland mehr Seen pro km² als Polen auf. Die größten Seen mit über 100 km² Fläche sind Śniardwy (Spirdingsee) und Mamry (Mauersee) in Masuren sowie das Jezioro Łebsko (Lebasee) und das Jezioro Drawsko (Dratzigsee) in Pommern. Neben den Seenplatten im Norden (Masuren, Pommern, Kaschubei, Großpolen) gibt es auch eine hohe Anzahl an Bergseen in der Tatra, von denen das Morskie Oko der flächenmäßig größte ist. Der mit über 100 m tiefste See ist der Hańcza-See in der Seenplatte von Wigry, östlich von Masuren in der Wojewodschaft Podlachien. Gefolgt wird er von dem Bergsee Wielki Staw Polski (dt. Großer Polnischer See) im „Tal der fünf polnischen Seen“.
Zu den ersten Seen, deren Ufer besiedelt wurden, gehören die der Großpolnischen Seenplatte. Die Pfahlbausiedlung von Biskupin, die von mehr als 1.000 Menschen bewohnt wurde, gründeten bereits vor dem 7. Jahrhundert v. Chr. Angehörige der Lausitzer Kultur. Die Vorfahren der heutigen Polen, die Polanen, bauten ihre ersten Burgen auf Seeinseln (pln. Ostrów). Der legendäre Fürst Popiel soll im 8. Jahrhundert von Kruszwica am Goplosee regiert haben. Der erste historisch belegte Herrscher Polens, Herzog Mieszko I., hatte seinen Palast auf einer Wartheinsel in Posen.
Die wichtigsten Seen Polens finden sich in der Kategorie:See in Polen.
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Ungarn (ungarisch
Magyarország), amtlich Republik Ungarn (ungarisch Magyar Köztársaság,
anhören ?/i)
ist ein Staat in Mitteleuropa,
der zum Großteil im Pannonischen
Becken liegt. Nachbarstaaten sind Österreich,
die Slowakei,
die Ukraine, Rumänien,
Serbien, Kroatien
und Slowenien.
Ungarn ist seit dem 31. Oktober 1918 wieder ein eigenständiger Staat und
seit dem 1. Mai 2004 Mitgliedstaat
der Europäischen
Union (siehe EU-Erweiterung
2004).
Die Länge der Außengrenze beträgt 2.009 km. Davon entfallen auf Österreich 366 km, die Slowakei 515 km, die Ukraine 103 km, Rumänien 443 km, Serbien 151 km, Kroatien 329 km und Slowenien 102 km.
Die Eigenbezeichnung der Ungarn weicht stark von den ausländischen Namen für Ungarn ab. magyar (Aussprache /madjar/ von ung. magyar [ˈmɒɟɒr]; früher magyeri) taucht schon im 9. und 10. Jahrhundert in islamischen Quellen auf und ist wahrscheinlich ein Kompositum aus magy (< ugrisch *mańćε = „Mensch, Mann, Geschlecht“) und er(i) (ebenfalls „Mensch, Mann, Geschlecht“). Der Name bezeichnete anfangs nur einen von sieben halbnomadischen Stämmen, die im 9. sowie im beginnenden 10. Jahrhundert räuberische Überfälle in Europa, vor allem in Großmähren, unternahmen. Diese Stämme hießen Megyer (Magyar), Tarján, Jenő, Kér, Keszi, Kürt-Gyarmat und Nyék. Gegen Ende des 10. Jahrhunderts ist es dem Stamm der Magyaren – das heißt den Nachkommen Árpáds – gelungen, die restlichen Stämme unter seiner Oberherrschaft zu vereinigen. Von da an kann von Magyaren (wenn auch noch nicht im ethnischen Sinne) gesprochen werden.
Der Name „Ungarn“ gelangte aus dem Slawischen in die europäischen Sprachen. Das slawische Wort lässt sich auf die bolgarotürkische Stammesbezeichnung onogur (on = „zehn“ + ogur = „Stamm“) zurückführen, die dadurch entstand, dass die Vorfahren der Ungarn im 5. und 6. Jahrhundert in enger Verbindung mit dem Reich der Onoguren lebten, dessen führender Stammesverband „Onoguren“ hieß. Das „H-“ im lateinischen hungarus (und dadurch auch in manchen anderen Sprachen) entstand dadurch, dass der Name irrtümlicherweise mit den Hunnen (Hunni) gleichgesetzt wurde.
Das Königreich Ungarn, das in wechselnden Grenzen von 1001 bis 1918 bestand, heißt auf Ungarisch Magyar Királysag, was als wörtliche Übersetzung sowohl „Ungarisches Königreich“ als auch „Magyarisches Königreich“ bedeutet. Die Tschechen, Slowaken, Slowenen, Kroaten und Serben dagegen, deren Angehörige ganz oder teilweise in bzw. in unmittelbarer Nachbarschaft zu diesem Vielvölkerstaat lebten, unterscheiden in ihren Sprachen bei der Staats- und Volksbezeichnung jedoch zwischen „ungarisch“ und „magyarisch“. Für den Vielvölkerstaat vor 1918 werden daher Bezeichnungen ohne ethnische Zuordnung verwendet: Uhersko (tschechisch), Uhorsko (slowakisch), Ogrska (slowenisch) und Ugarska/Угарска (kroatisch/serbisch). Der magyarische Nationalstaat, wie er nach 1918 entstand, wird in diesen Sprachen dagegen, den ethnisch magyarischen Charakter widerspiegelnd, Maďarsko (tschechisch und slowakisch), Madžarska (slowenisch) bzw. Mađarska/Мађарска (kroatisch/serbisch) genannt.
Donau und Theiß teilen Ungarn in das westliche Transdanubien mit der Kleinen Ungarischen Tiefebene (ungarisch Kisalföld) und der Großen Ungarischen Tiefebene (ungarisch Alföld). Die fruchtbare Kleine Ungarische Tiefebene im Nordwesten Ungarns besteht hauptsächlich aus dem Becken von Győr (Raab). Die abwechslungsreiche Landschaft wird bestimmt durch leicht welliges Terrain, kleine Hügel und zerschnittene Platten. Durch fruchtbare Lössböden und auf Grund des milden Klimas kann intensiv Landwirtschaft betrieben werden.
Die Große Ungarische Tiefebene nimmt nahezu die Hälfte des gesamten Staatsgebiets Ungarns ein. Sie ist eine ebene, weiträumige Fläche und ist mit in vorgeschichtlicher Zeit aufgeschütteten Geröllen und Sanden bedeckt. Das Alföld ist entlang der Theiß von Auenlandschaften durchzogen und mit einzelnen Waldinseln durchsetzt. Die Trockenlegung der Auen und die Rodung der Wälder haben zur zunehmenden Versalzung der Böden geführt. So entstand die typische Puszta mit Ziehbrunnen, Einzelgehöften und extensiver Weidewirtschaft. Aufgrund aufwendiger Bewässerungsmaßnahmen entstanden fruchtbare Böden, die den Anbau von Tabak, Mais und Sonnenblumen ermöglichen.
Der Nationalpark Hortobágy wurde geschaffen, um die ursprüngliche Puszta-Landschaft zu schützen.
Siehe auch: Nationalparks in Ungarn
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Mit Osteuropa wird allgemein der östliche, Mitteleuropa benachbart gelegene Teil Europas bezeichnet. Eine speziellere Definition des Begriffes Osteuropa hängt davon ab, in welchem Zusammenhang diese Bezeichnung verwendet wird:
Die osteuropäischen und die ostmitteleuropäischen Länder werden häufig gemeinsam betrachtet. Im EU-Jargon lautet die Abkürzung dafür MOEL.
Osteuropa war ein zentrales Forschungsgebiet der Ostforschung.
Für manche Menschen hat der Begriff Osteuropa einen schlechten Ruf, so soll z. B. Papst Johannes Paul II. erbost gewesen sein, wenn man Polen als Teil Osteuropas bezeichnete. In mehreren Reiseführern werden Staaten, die im politischen, ethnischen und sprachlichen Sinn Osteuropa zugeordnet werden, als Teil Mitteleuropas bezeichnet, etwa Weißrussland und Rumänien.