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geführte Wohnmobil - Tour 2008
Rumänien - Siebenbürgen - Transsilvanien - Karpaten
Tour 2
Campingplatz ATC Merkur ( Tschechei )
Begrüßungsessen
Ungarn ( Komarom ) - Abendrunde

Esztergom mit Blick auf die Donau vom Dom aus

Esztergom der Dom

kleiner Junge mit Akkordeon in Szentendre ( Ungarn ) ein Künstlerdorf

Ankunft in Oradea Rumänien

Folklore-Abend auf dem Campingplatz Eldorado

Ausfahrt mit dem Panjewagen

Abendrunde auf dem Campingplatz Eldorado in Gilau 20km vor Cluj

Stadtführung in Schäßburg - Sighisoara

Spielende Kinder in Rumänien

Campingplatz Annanas in Cisnadioara bei Sibiu

Typisches Bild in Rumänien, ältere Menschen mit Handwagen

Rückwärts mit dem Panjewagen

Baustellenregelung auf Rumänisch

Die Lügenbrüke in Sibiu ( Hermannstadt )

Campingplatz Annanas in Cisnadioara bei Sibiu

der Weg zum Campingplatz Annanas vom Ort aus Cisnadioara

Burg auf der Rückfahrt in der Sloverkai

die Hohe Tatra

Endstation Zakopane in Polen
geführte Wohnmobil und Wohnwagen Tour 2008 nach Rumänien
Prag - Cluj - Sighisoara ( Schäßburg ) - Sibiu ( Hermannstadt ) - Zakopane
| România Rumänien |
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| Amtssprache | Rumänisch | ||||
| Hauptstadt | Bukarest | ||||
| Staatsform | Parlamentarische Republik | ||||
| Staatsoberhaupt | Präsident Traian Băsescu | ||||
| Regierungschef | Premierminister Călin Popescu Tăriceanu | ||||
| Fläche | 238.391 km² | ||||
| Einwohnerzahl | 21.489.000 (Stand 2008[1]) | ||||
| Bevölkerungsdichte | 93,7 Einwohner pro km² | ||||
| BIP
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2008 (Quelle: IMF[2]) $213,891 Mrd. |
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| HDI | 0,813 (60.) | ||||
| Währung | 1 Leu
= 100 Bani 1 EUR = 3,929 RON |
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| Unabhängigkeit | 9. Mai 1877 | ||||
| Nationalhymne | Deşteaptă-te, române! | ||||
| Nationalfeiertag | 1. Dezember | ||||
| Zeitzone | UTC+2
OEZ UTC+3 OESZ (März–Oktober) |
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| Kfz-Kennzeichen | RO | ||||
| Internet-TLD | .ro | ||||
| Telefonvorwahl | +40 | ||||
Rumänien (rumänisch România) ist eine Republik in Europa, die von der Pannonischen Tiefebene bis zum Schwarzen Meer reicht. Der Name Romania war im Latein der Spätantike eine verbreitete Kurzbezeichnung für das Römische Reich. Rumänien grenzt (von Süden im Uhrzeigersinn) an Bulgarien, Serbien, Ungarn, Ukraine und Moldawien. Rumänien ist unter anderem Mitglied der Vereinten Nationen, der NATO, der OSZE und der Europäischen Union.
Inhaltsverzeichnis[Verbergen] |
Rumänien hat eine Fläche von 238.391 km². Es liegt in der Übergangszone zwischen Mittel-, Süd- und Osteuropa und grenzt im Süden an Bulgarien, im Westen an Serbien und Ungarn, im Norden an die Ukraine, sowie im Osten an Moldawien und das Schwarze Meer. Rumäniens Landschaft wird etwa zu je einem Drittel von Gebirge, Hochland und Ebene eingenommen. Der prägende Gebirgszug sind die Karpaten, welche die drei historischen Regionen Moldau, Walachei und Siebenbürgen voneinander trennen. Höchster Punkt Rumäniens ist der Moldoveanu mit 2.544 m.
Das geografische Zentrum Rumäniens ist das Siebenbürgische Hochland (Transsilvanien), das im Westen vom Apuseni-Gebirge und ansonsten vom Karpatenbogen umschlossen wird. Die Ostkarpaten stellen die Grenzen zum Moldauer Hochland dar, das im Nordosten Rumäniens liegt. Die Südkarpaten wiederum trennen Siebenbürgen von der Walachischen Tiefebene, die einen wesentlichen Teil der südrumänischen Region Walachei ausmacht. Diese lässt sich in die östliche Kleine Walachei (Oltenien) und das westliche Große Walachei (Muntenien) unterteilen. Im Westen Rumäniens grenzen die Karpatenausläufer an die Pannonische Tiefebene. Hier befinden sich die historischen Regionen Banat (Südwesten), Kreischgebiet (Westen) und Maramures (Nordwesten). Des Weiteren liegt im Norden Rumäniens die Bukowina. Im Osten des Landes grenzt die Dobrudscha ans Schwarze Meer.
Der bedeutendste Fluss Rumäniens ist die Donau, die über 1.075 km durch oder an Rumänien entlang fließt. Sie bildet die rumänische Südgrenze und mündet im Donaudelta ins Schwarze Meer. Die übrigen wichtigen Flüsse des Landes gehören zum Einzugsgebiet der Donau. Die Theiß grenzt Rumänien zum Teil nach Norden ab, der Pruth nach Nordosten. Der Sereth fließt durch den rumänischen Teil Moldaus, der Olt durch die Walachei, der Mureş durch Siebenbürgen.
→ Siehe auch: Liste der Flüsse in Rumänien
Rumänien gehört prinzipiell zur gemäßigten Klimazone im Bereich der Westwindzone. Durch die natürliche Barriere der Karpaten unterscheiden sich die einzelnen Landesteile allerdings klimatisch voneinander. Siebenbürgen (westlich der Karpaten) ist noch vom maritimen Klima der atlantischen Winde geprägt. Die Karpaten verhindern jedoch, dass diese den Osten und Süden des Landes erreichen. In Moldau (östlich der Karpaten) herrscht ein kontinentales Klima vor. Diese Region ist kalten Luftströmen aus der Ukraine ausgesetzt. In der Walachei (südlich der Karpaten) existieren mediterrane Einflüsse, sowie in stärkerem Ausmaß in der Dobrudscha.
Die jährlichen Durchschnittstemperaturen variieren innerhalb Rumäniens zwischen 11°C im Süden und 8°C im Norden. Im Winter betragen die durchschnittlichen Temperaturen 0°C an der Schwarzmeerküste und -15°C im Hochgebirge. Im Sommer steigen die durchschnittlichen Temperaturen in den tieferen Regionen des Lands auf mehr als 25°C. Die Niederschläge sind tendenziell am stärksten im Nordwesten Rumäniens und am schwächsten im Südosten. Die höchsten jährlichen Niederschlagsraten treten mit 1.500 mm im Hochgebirge auf, verglichen mit 400 mm an der Schwarzmeerküste.
Neben den natürlich vorkommenden Pflanzen spielen heute eine Reihe von eingeführten Arten wie die Robinie eine zunehmende Rolle in der Vegetation. Nutzpflanzen sind unter anderem die aus Amerika eingeführte Kartoffel, der Mais und der Apfelbaum.
Die meisten in Rumänien heimischen Tiere leben in den gemäßigten Laubwäldern. Im Wald leben unter vielen anderen Arten verschiedene Marderarten, Dam- und Rothirsche, Rehe, Wildschweine sowie Füchse. In der Walachischen Tiefebene leben noch kleine Populationen von Trappen. Das unter dem Schutz der UNESCO stehende Donaudelta ist der Lebensraum von über 4.000 Tier- und über 1.000 Pflanzenarten.
Die rumänischen Karpaten sind durch eine große Artenvielfalt gekennzeichnet. Hier leben die zahlreichsten europäischen Populationen von großen Säugetieren: Braunbären (ca. 6.600 Exemplare[3]), Wölfe (ca. 3.100 Exemplare[4]) und Luchse (ca 1.500 Exemplare[5]).
| Bevölkerung Rumäniens, 1980–2007[1] |
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|---|---|
| Jahr | Einwohner |
| 1980 | 22.201.000 |
| 1990 | 23.207.000 |
| 2000 | 22.117.000 |
| 2007 | 21.564.000 |
Rumänien hat 21,6 Millionen Einwohner bei einer für EU-Verhältnisse leicht unterdurchschnittlichen Bevölkerungsdichte von 93,7 Einwohnern pro km2. Der urbane Anteil ist dabei mit 54 Prozent im Verhältnis zur ländlichen Bevölkerung gemessen am europäischen Durchschnitt ausgewogen. Die Bevölkerung verteilt sich relativ gleichmäßig auf die einzelnen Landesteile.
Seit der Revolution 1989 besteht in Rumänien ein Geburtendefizit, so dass die Bevölkerungszahl leicht gesunken ist. Dafür ist vor allem die niedrige Fruchtbarkeitsrate von 1,3 Kindern pro Frau verantwortlich.[6] Dies hat auch Auswirkungen auf die rumänische Altersstruktur, nach der – für Europa typisch – nur 15 Prozent der Einwohner jünger als 15 Jahre alt sind. Weitere 15 Prozent der Bevölkerung sind älter als 65, wobei dieser Wert angesichts der zunehmenden Lebenserwartung (72 Jahre) mittelfristig steigen wird. Des Weiteren ist Rumänien aufgrund seiner wirtschaftlichen Probleme seit 1945 ein Auswanderungsland gewesen, auch wenn sich diese Entwicklung durch die Stärkung der Wirtschaft seit 2002 abschwächt.[7]
Mit Abstand größte Stadt Rumäniens ist die Landeshauptstadt Bukarest, in der 1,9 Millionen Einwohner leben, was sie zur insgesamt sechstgrößten Stadt innerhalb der EU macht. Gleich mehrere Städte liegen etwa um einen Wert von 300.000 Einwohnern herum, wobei es sich meist um die historischen Zentren der rumänischen Regionen handelt: Iaşi, Cluj-Napoca, Timişoara, Constanţa, Craiova, Galaţi und Braşov. Insgesamt haben 24 Städte Rumäniens mehr als 100.000 Einwohner.
→ Siehe auch: Liste
der Städte in Rumänien
→ Siehe auch: Liste
deutscher Bezeichnungen rumänischer Orte
Rumänen bilden mit 89,5 % die größte Bevölkerungsgruppe in Rumänien.[8]. Daneben existieren aber zahlreiche autochthone, nationale Minderheiten, die teilweise regional die Mehrheit stellen. Darunter sind vor allem die Ungarn mit 6,6 % (etwa 1,4 Millionen Menschen) hervorzuheben. Die Hauptsiedlungsgebiete der ungarischen Bevölkerung befinden sich im Grenzgebiet zu Ungarn, sowie im Südosten Siebenbürgens, dem Szeklerland. Das Verhältnis zwischen Rumänen und den Ungarn ist historisch vorbelastet, hat sich allerdings seit Mitte der 1990er deutlich verbessert. Die Demokratische Union der Ungarn in Rumänien, eine ethnische Sammelpartei, ist seitdem mehrfach Teil der nationalen Regierungskoalition gewesen.
Die nächstgrößte Bevölkerungsgruppe in Rumänien sind die Roma (2,5 %), die allerdings keine regionalen Schwerpunkte bewohnen. Der ursprünglich hohe Anteil der Deutschen ist auf 0,3 % gesunken. Dabei handelt es sich vor allem um Siebenbürger Sachsen und Donauschwaben (Banat und Nordwesten bei Satu Mare). Der Altersdurchschnitt dieser Gruppen ist jedoch relativ hoch, so dass die Gesamtzahl der Deutschen in Rumänien von etwa 60.000 Menschen weiter sinken wird. Daneben existieren zahlreiche weitere Minderheiten: Ukrainer (0,3 %) in der Bukowina und Maramuresch, Russen (0,2 %), Türken (0,2 %), und Tataren (0,1 %) in der Dobrudscha, sowie Serben (0,1 %) und Slowaken (0,1 %) im Banat. In der Bukowina lebt auch eine kleine polnische Minderheit und im Banat eine tschechische.
Die Verteilung der Sprachen entspricht weitgehend den einzelnen Nationalitäten.[8] Amtssprache Rumäniens ist laut Verfassung Rumänisch (limba română), eine der Ostromanischen Sprachen, das von 91 % der Bevölkerung des Landes gesprochen wird. Ungarisch nimmt mit 6,7 % regional ebenfalls eine bedeutende Rolle ein. In Regionen, in denen eine der Minderheitensprachen von mehr als 20 % der Bevölkerung gesprochen wird, ist diese offizielle Zweitsprache in Verwaltung, Gerichten und Schulen. Die häufigsten Fremdsprachen in Rumänien sind Englisch und Französisch, in Siebenbürgen auch Deutsch.
Rumänien hat als säkulares Land keine Staatsreligion. Allerdings bekennt sich mit 86,7 %[1] der überwiegende Teil der Bevölkerung zur Rumänisch-Orthodoxen Kirche. Diese ist eine autokephale Kirche innerhalb der osteuropäischen Orthodoxie. Die ethnische und sprachliche Teilung Rumäniens setzt sich in der Kirchenzugehörigkeit fort, da die Ungarn vorzugsweise anderen Konfessionen angehören.
Protestanten machen insgesamt 6,6 % der Bevölkerung aus. Etwa die Hälfte von ihnen sind Reformierte, während die übrigen den Gemeinden der Pentekostalen, Baptisten, Adventisten, Unitarier, Lutheraner und Evangelikalen angehören. Die protestantischen Kirchen sind zur Hälfte unter den Ungarn und Deutschen in Siebenbürgen vertreten, während die neoprotestantischen Kirchen vor allem unter den Rumänen verbreitet sind. Insgesamt 5,6 % der Rumänen bekennen sich zur katholischen Kirche, wovon allerdings etwa ein Sechstel der mit Rom unierten rumänischen Griechisch-Katholischen Kirche aus Siebenbürgen angehört. Die Mehrheit der römischen Katholiken wird von den ethnischen Ungarn gestellt. In der Region Moldau leben auch zahlreiche Katholiken ungarischer Sprache (Tschangos). Katholisch sind auch die Donauschwaben.
Des Weiteren gibt es zu 0,3 % Muslime in Rumänien, wobei es sich vor allem um Türken und Tataren aus der Dobrudscha handelt. Von den ursprünglich zahlreichen Juden ist nur eine kleine Minderheit übrig geblieben. Die Anzahl der rumänischen Konfessionslosen liegt trotz der langen kommunistischen Herrschaft nur bei 0,2 %.